Rhodesian Ridgeback Shumba Muvhimi

Rhodesian Ridgeback - Shumba Muvhimi - Über Uns

Wir,

meine Frau, unsere beiden Rhodesian Ridgebacks Ashura & Ajamu und ich, leben im Weserbergland, im schönen Vlotho, da wo die Weser einen großen Bogen macht.

Die Umgebung von Vlotho und dem Weserbergland bietet viele tolle Möglichkeiten für ausgedehnte Sparziergänge und zur Freizeitgestaltung mit und für unsere beiden Hunde.

Wo unsere Hunde nicht willkommen sind, da fühlen auch wir uns nicht willkommen und bleiben fern. Wir nehmen unsere Hunde überall mit hin, egal ob in die Stadt, ins Café, Restaurant, Shopping-Center, Möbelhaus, zu Familienfeiern oder in Urlaub. Diese Einstellung haben wir uns zur Gewohnheit gemacht und leben Sie auch. Rhodesian Ridgebacks sind sehr familienbezogene Hunde, die die menschliche Nähe suchen und schätzen und ohne Sozialverbund verkümmern würden. Der Nebeneffekt dabei ist, wenn die Hunde so ziemlich alles kennenlernen, das sie eine gewisse soziale Kompetenz erwerben, die in der heutigen menschlichen Gesellschaft von Hunden erwartet wird, was jedoch für eine relativ ursprüngliche Rasse und seine Besitzer sehr herausfordernd sein kann.

Rhodesian Ridgebacks faszinieren uns schon seit Jahren. Als wir 1999 das erste Mal den Film "Die Spur des Windes" gesehen haben, mussten wir uns erstmal schlau machen, was das überhaupt für eine einmalige und anmutende Rasse ist. Egal wen wir aus unserem Freundes- u. Bekanntenkreis gefragt haben, niemand konnte uns eine Antwort geben und das Internet war damals auch noch nicht das was es heute ist. Als wir im Jahr 2000 ein Buch gefunden hatten, mit dem Titel "Rhodesian Ridgeback heute", haben wir uns näher mit der Rasse Rhodesian Ridgeback beschäftigt. Wir haben jedoch sehr lange gebraucht, bis wir uns sicher waren, die Zeit, und das war die größte Herausforderung, den Platz und zumindest das theoretische Wissen zu haben, um einem Rhodesian Ridgeback gerecht zu werden.

2011/2012 machten wir uns dann, als der Parameter Zeit geklärt und das Haus mit Garten gebaut war, auf die Suche nach einem Züchter der unseren Vorstellungen entsprach. Das gestalte sich, trotz Internet, jedoch schwieriger als gedacht, denn man hatte oftmals das Gefühl, das die "Züchter" sich mehr um ihren Profit sorgten, als der Rasse gerecht zu werden und die Welpen frühzeitig zu sozialisieren. Ende 2013 hatten wir dann eine Züchterin gefunden, die unseren Ansprüchen und Vorstellungen zu entsprechen schien. Die ersten Gespräche liefen klasse, man fand sich sympatisch und der Deckakt und die Geburt der Welpen sollte erst 2014 sein, also genügend Zeit noch alles zu organisieren.

Im April 2014 kamen dann 13 Welpen, auch unser Ajamu, zur Welt. Nach 12 Tagen fiel die Mutterhündin aufgrund einer Mastitis (Milchdrüsenentzündung) bis zur Abgabe der Welpen aus. Das traf die Züchterin völlig unvorbereitet, so dass wir anboten sie in der Situation bestmöglich zu unterstützen. Da die Mutterhündin nicht mehr zu den Welpen durfte, war es natürlich dahin mit der erhofften Sozialisierung in der Kinderstube. Aber wir haben mit weiteren Helfern und ihren Eltern alle 13 Welpen durchgebracht bis sie schließlich im Alter von 21-25 Tagen selbstständig teils feste Nahrung zu sich nahmen und nicht mehr alle Mahlzeiten mit der Flasche gegeben werden mussten. Eine Zeit die sehr stressig, aber unvergesslich geblieben ist und in der wir unseren Ajamu bekamen.

Nach einer zweiwöchigen Eingewöhnungsphase kam Ajamu, wenn wir das Haus verließen, natürlich überall mit hin, wobei wir nie vergaßen auf seine Ruhezeiten zu achten. Der Besuch einer Hundeschule mit Welpenspielgruppe und Junghundgruppe war natürlich Pflicht, um die fehlende Sozialisierung nachzuholen und seine enorme Energie loszuwerden. Mit 5 Monaten haben wir mit ihm langsam das Mantrailing begonnen, das hat ihm richtig Spaß gemacht und ihn wahnsinnig vom Kopf her ausgelastet. Er hat sich immer mehr vom Suchhund zum Findehund entwickelt, sprich es gab kaum eine Versteckperson die er nicht gefunden hat. Überall wo wir mit Ajamu auftauchten wurden wir angesprochen, der ist aber hübsch, was ist das für einer, waren Sie schon auf einer Ausstellung, züchten Sie? Wir züchten, nein, hübsch ist er ja, aber eine Ausstellung, nein wozu auch. Als er fast 18 Monate, also gerade noch ein Junghund war, besuchten wir dann nur zum Spass eine Ausstellung und Ajamu gewann in seiner Klasse. Wir dachten an puren Zufall und Glück, doch er gewann auch die nächste Ausstellung, jedoch in der offenen Klasse, aber mehr dazu unter "Unsere Hunde" → Ajamu. Ab und zu traf man sich mit anderen Hundebesitzern zum spielen, jedoch war vielen Hunden das Ridgeback typische, teilweise sehr raue und körperlich betonte Spiel nicht angenehm und zu dem kann ein pubertierender Ridgeback Rüde noch eine ganz andere Nummer sein.

So wuchs 2015 der Gedanke in uns einen zweiten Ridgeback als Spielgefährten für Ajamu ins Rudel zu holen. Ein weiterer Rüde oder eine andere Rasse schied für uns aus, und eine Hündin? Was passiert wenn sie läufig wird? Da braucht man Nerven wie Stahlseile, denn Kastration war und ist für uns kein Thema, es sei denn aus zwingenden medizinischen Gründen. Wenn eine Hündin, dann sollte es auch eine sein, die genetisch, gesundheitlich und von der Ahnentafel her zu unserem Ajamu passte. Die Suche oder besser die Odyssee hatte begonnen.

Anfang 2016 hatte der Zufall zugeschlagen und wir lernten eine Züchterin kennen, deren Hündin bald gedeckt werden sollte. Wir blieben in Kontakt und nach Prüfung der Ahnentafel, der genetischen Merkmale und der Gesundheit der Hündin und des Deckrüden war klar, das ein Welpe aus dem Wurf genau zu Ajamu passen würde. Im Mai 2016 wurde dann unsere Ashura, als eine von 14 Welpen, geboren und durch ihre Mutter Bintu Nayeli of Ekongo Kaross perfekt sozialisiert. Als wir Ashura mit fast 9 Wochen bekamen, war das Zusammenführen mit Ajamu in seinem Revier kein Problem. Er hat sich wirklich vorbildlich benommen, viel besser als wir es erwartet hatten. Natürlich blieb auch Ashura die Hundeschule inkl. Welpenspielgruppe und Junghundgruppe nicht erspart, die sie beide mit viel Spaß gemeistert hat.

Unsere beiden Ridgebacks sind mittlerweile ein tolles Team geworden und Sie haben beide viel voneinander und miteinander gelernt und Ashura ist mit mittlerweile 3 Jahren soweit, das sie Mama werden dürfte. Also haben wir nach Abwägung des Für und Wider für 2019 unseren A-Wurf geplant, welcher am 23.06.2019 mit 11 gesunden Welpen das Licht der Welt erblickt hat. Wir werden diesen Wurf nun 1-1,5 Jahre beobachten, wie sich die Welpen entwickeln, bevor wir weitere Entscheidungen treffen. Vielleicht möchte uns ja der ein oder andere Besucher dieser Webseite dabei begleiten wir würden uns freuen.

Eure Shumba Muvhimi's