Rhodesian Ridgeback Shumba Muvhimi

Rhodesian Ridgeback - Shumba Muvhimi - Die Geschichte des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback

ist die einzige von der FCI anerkannte Hunderasse aus Südafrika und Simbabwe dem früheren Südrhodesian. Die Rasse wird in vielen Teilen der Welt zur Jagd von Wild und Großwild verwendet. Auch als Wachhund, Mantrailer, Familienhund und Therapiebegleithund kommt er zum Einsatz. Seine ursprüngliche Verwendung als Begleiter bei der Jagd auf Löwen ist unseres Wissen nach heutzutage nicht mehr gegeben.

Herkunft und Geschichtliches

Der Rhodesian Ridgeback der dem südlichen Afrika entstammt basiert auf alten Rassen deren Ahnen bis zur ehemaligen Kapkolonie zurückverfolgt werden können, wo sie sich sowohl mit den Hunden der frühen Pioniere vermischten, als auch mit den halb domestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm hatten. Diese Hunde, vor allem die der Khoi-Khoi, zeigten den umgekehrten Aalstrich, den sogenannten Ridge. Sie spürten auf weite Entfernungen das Wild auf, warnten vor Gefahren und beschützten die Siedlungen. Sie wurden später von den Kolonialherren mit anderen Rassen gekreuzt und zur Bewachung ihrer Farmen und zur Jagd auf Löwen und anderes Großwild eingesetzt. Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die ursprüngliche Aufgabe, des Rhodesian Ridgeback, Großwild, hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit groβer Behendigkeit am Stand zu halten, also am Platz zu binden, bis die Jäger vor Ort waren.

Der Originalstandard des Rhodesian Ridgeback, 1922 aufgestellt von dem Briten Francis Richard Barnes in Bulawayo, Rhodesien, gründete auf dem Dalmatiner-Standard und wurde 1926 von der Kennel Union des Südlichen Afrika (KUSA) anerkannt. Die Zuchtordnung des britischen Rasseclubs hielt bis 2008 fest, dass ohne Ridge geborene Welpen getötet werden sollten. Nachdem diese Regelung im Rahmen des Dokumentarfilms Pedigree Dogs Exposed publik gemacht wurde, hat der Club sie inzwischen aus seinen Zuchtvorschriften gestrichen.

Beschreibung

Ein Rhodesian Ridgeback wird 63 bis 69 cm groß (Widerristhöhe) und wiegt etwa 36,5 kg. Hündinnen werden etwa 32 kg schwer und bis zu 66 cm groß. Die Hunde sind muskulös, mit einer tiefen Brust, mäßig gewölbten Rippen und leicht gewölbten Lenden. Der Hals ist eher lang, das Fell kurz, dicht, glatt und hell weizenfarben bis rot weizenfarben, gelegentlich mit schwarzer Schnauze und dunklen Ohren, der sogenannten Maske. Manche Hunde haben eine weiße Behaarung an der Brust oder den Zehen. Ein Rhodesian Ridgeback sollte dunkle Augen zu schwarzer Nase oder bernsteinfarbene Augen zu heller „leberfarbener“ Nase (Livernose) haben. Die Ohren sind am Kopf dicht anliegend, hoch angesetzt und mittelgroß. Der Ridge bezeichnet einen Haarkamm mit zwei Wirbeln, den sogenannten Crowns, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst. Er bildet das auffälligste Merkmal der Rasse. Neben dem Rhodesian Ridgeback gibt es nur zwei weitere Hunderassen, die dieses Merkmal ebenfalls aufweisen, den Thai Ridgeback und den Phu Quoc Ridgeback, wobei bis heute noch nicht geklärt ist, ob der Thai Ridgeback überhaupt eine Verwandtschaft mit dem Rhodesian Ridgeback hat.

Das Wesen des Rhodesian Ridgeback

Der FCI-Standard beschreibt Rhodesian Ridgebacks als „würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu“. Rhodesian Ridgebacks werden als Jagdhunde für die Fährten- und Schweißarbeit, als Mantrailer oder Rettungshunde eingesetzt. Sie sind für Hundesportarten wie Agility (bedingt geeignet), Obedience oder Lure-Coursing geeignet. In Deutschland ist die Rasse jedoch nicht als Jagdgebrauchshundrasse anerkannt.